Herangehensweise

Menschen und Organisationen verfallen oft, ohne dass die Beteiligten das möchten, in eine „Problemtrance“. Diese wird im Coaching-Prozess in eine „Lösungstrance“ transformiert, die für den Kunden/die Kundin angenehmer und für seine/ihre Ziele nützlicher ist.

Schon eine geringfügige Veränderung im System kann einen Problemknoten lösen. Hat man den entscheidenden Hebel gefunden, setzen die Selbststabilisierungsmechanismen des Systems ein, und das Gesamtsystem bewegt sich auf einen neuen stabilen Zustand zu.

Meine Herangehensweise im Systemischen Coaching ist zukunfts- und lösungsorientiert. Im Mittelpunkt steht nicht die Aufarbeitung von Vergangenem, sondern die Entwicklung von Strategien, um die Anliegen der veränderungswilligen Kunden/Kundinnen rasch zum Positiven zu verändern.

Den Verlauf des Coachings stimme ich individuell auf das Anliegen der Kunden/Kundinnen ab.

Meine Aufgabe als Coach sehe ich darin, mit passenden Fragen, durch Visualisierung von Problem-Strukturen und stärkenden Übungen den Prozess zu begleiten und dabei Lösungsmöglichkeiten auf den Punkt zu bringen.

Systemisches Coaching

Im systemischen Coaching gehen wir davon aus, dass sich Menschen in einem bestimmten sozialen System auf eine bestimmte Weise verhalten. Im System Familie verhalte ich mich anders, wie gegenüber meinen Arbeitskollegen, im System Freundeskreis verhalte ich mich anders, wie im Kundengespräch. Das bedeutet, dass niemand unveränderbar so ist, wie es sich in einer Situation darstellt, sondern dass er oder sie sich auf eine bestimmte Weise verhält. Verhalten ist veränderbar, und somit haben wir ab sofort die Möglichkeit, Bereiche unseres Lebens in eine neue Richtung zu lenken.

Systemisches Coaching ermöglicht, menschliche Systeme in ihrer Komplexität zu erfassen und eine passende Strategie für ihre Veränderung zu entwickeln. Die meisten Systeme haben ein hohes Maß an Selbstorganisation und Stabilisierungspotenzial. Im systemischen Coaching kommt es darauf an, diese Entwicklungs-Mechanismen und Potenziale zu erkennen und freizusetzen.

Konstruktivismus

Ein wesentlicher Bezugspunkt für systemisches Coaching ist der Konstruktivismus. Der besagt, dass jeder Mensch seine eigene Sicht der Welt, seine eigene Realität für sich konstruiert. Jeder betrachtet die Welt durch seine individuelle Brille. Das heißt, es gibt so viele Sichtweisen auf der Erde, wie es Menschen gibt – sieben Milliarden. Und jeder dieser sieben Milliarden Menschen handelt aus seiner Sicht schlüssig. Konsequent gedacht, kann der Konstruktivismus zu einer toleranten Grundhaltung führen, was ihn für mich so sympathisch macht.

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Stefan Bartel


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